CBD als Mittel bei Diabetes – welche Studien gibt es dazu?

Falsche Ernährung, wenig Bewegung und damit verbundenes Übergewicht sind nur einige der Probleme, die für sogenannte Wohlstandskrankheiten sorgen. Dazu gehören auch bestimmte Formen von Diabetes, die auch umgangssprachlich als “Zuckerkrankheit” bezeichnet wird. Alleine in Deutschland leiden rund sieben Millionen an Diabetes mellitus ein großer Teil davon entfällt auf den Diabetes Typ 2, der häufig vermieden werden könnte. Der Typ 2 wird durch eine ungesunde Lebensweise begünstigt und daher ist es auch nicht verwunderlich, dass vor allem bei diesem Typ ein großer Anteil an Übergewicht leiden. Problematisch ist auch die große Dunkelziffer an Diabetes Typ 2 und es wird vermutet, dass rund zwei Millionen ebenfalls an einer leichten Form von Diabetes leiden, es bisher jedoch noch keine akuten Symptome gegeben hat. Heilung gibt es für Diabetes mellitus bisher nicht, es gibt Medikamente, die den Blutzuckerspiegel senken bzw. müssen die Patienten radikal ihre Lebens- bzw. Ernährunsgewohnheiten umstellen.

Erste Studien weisen jedoch darauf hin, dass das Cannabinoid CBD (Abkürzung für Cannabidiol) sich positiv auf diese Erkrankung auswirkt. Das würde vor allem für die Patienten von Typ 2 Diabetes ein neues therapeutisches Mittel bedeuten, das mit weitaus weniger Nebenwirkungen verbunden ist. Sogar bei Typ 1 Diabetes soll es Anzeichen geben, dass CBD dem Erkrankung entgegen wirkt.

CBD als Mittel bei Diabetes

Was ist Diabetes mellitus?

Bei Diabetes mellitus handelt es sich konkret um eine Stoffwechselstörung, die verschiedene Ursachen haben kann. Die Störung äußert sich indem die Bauchspeicheldrüse, die für die Produktion von Insulin zuständig ist, nicht mehr richtig arbeitet. Die Folge ist, dass der Zucker, der etwa über die Nahrung zugeführt wird und ins Blut gelangt, nicht mehr reguliert werden kann. In weiterer Folge kommt es zu einer Überzuckerung von Blut, die sogar lebensbedrohlich sein kann. Ein zu hoher Blutzuckerspiegel kann auch im Urin nachgewiesen werden. Ist der Zuckerspiegel überdurchschnittlich hoch, wird der Zucker sogar über den Urin ausgeschieden. Dies ist jedoch nicht ausreichend genug, um den Blutzuckerspiegel auf ein normales Niveau zu senken, das vermag nur das Insulin, das für die Verstoffwechselung von Zucker verantwortlich ist.

Von Diabetes mellitus gibt es unterschiedliche Varianten. Die häufigste Form ist Diabetes Typ 2, die bei rund 95% der Fälle diagnostiziert wird. Die zweit häufigste Form ist Typ 1 Diabetes und neben diesen beiden Formen gibt es zahlreiche weitere Varianten von Diabetes. Darunter auch zeitlich begrenzte Form wie der sogenannte Schwangerschaftsdiabetes, der bei rund 4% der schwangeren Frauen auftritt. In der Regel bildet sich diese Ausprägung von Diabetes nach der Schwangerschaft wieder zurück.

Ein Grund warum eine Erkrankung an Diabetes oft sehr lange unentdeckt bleibt, sind die unspezifischen Symptome, die bei sehr vielen anderen Erkrankungen ebenfalls auftauchen. Einige Patienten sind sogar gänzlich frei von Symptomen, das mag im ersten Moment sich sehr gut anhören, erreicht die Überzuckerung im Blut jedoch einen bedenklichen Wert, dann muss sehr rasch gehandelt werden, denn in dieser Situation kann der Blutzuckerwert bereits lebensbedrohlich werden.

In der Regel treten aber bei den meisten Patienten, je nach Stadium, einige typische Symptome auf. Dazu gehören unter anderem:

  • Andauernde Müdigkeit und Abgeschlafftheit
  • ständiges Durstgefühl
  • Spannungsgefühl und Juckreiz auf der Haut
  • Heißhungerattacken
  • Verstärkter Harndrang
  • Überdurchschnittlich oft auftretende Infektionen
  • Sehstörungen

Obwohl diese Symptome typisch für Diabetes sind, treten sie häufig auch bei anderen Erkrankungen auf. Viele Betroffene ignorieren die Anzeigen oder schieben sie auf andere Ursachen, wie Stress. Daher bleibt vor allem Diabetes Typ 2 lang unentdeckt. Häufig wird diese Form erst bei einer Routinekontrolle entdeckt oder tatsächlich bei einem lebensbedrohlichen Zuckerschock. In diesem Fall sind die Blutzuckerwerte so hoch, dass Patienten in ein diabetisches Koma fallen. Kurz bevor die Betroffenen bewusstlos werden, nehmen sie in der eigenen Atemluft oft einen Geruch wahr, der sehr reifem Obst oder Nachgellackentferner bzw. Aceton ähnelt.

Ursachen für Diabetes mellitus

Viele Vorgänge bei Diabetes mellitus sind bisher nicht bekannt, auch die Ursachen sind bisher noch nicht alle erforscht. Einige Auslöser für Diabetes sind jedoch bereits bekannt. So kann die Zuckerkrankheit bei Jugendlichen durch eine Autoimmunerkrankung ausgelöst werden. Zudem können in dieser Zeit unterschiedliche Virusinfektionen typischer Kinderkrankheiten wie Röteln ein Auslöser sein. Das Erbgut spielt bei Typ 1 Diabetes ebenfalls eine Rolle. Es wird allerdings vermutet, dass bei den meisten Ausprägungen von Diabetes eine gewisse genetische Veranlagung die Erkrankung begünstigt.

Beim Typ 2 hingegen ist eine Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse die Hauptursache. Diese schüttet nach jeder zuckerhaltigen Mahlzeit Insulin aus. Beim Typ 2 reagieren jedoch die Zellen nicht oder zu wenig auf das Insulin. Es wird vermutet, dass sie sogar eine gewisse Resistenz dagegen entwickelt haben. Dadurch wird der Zucker im Blut, der über die Nahrung aufgenommen wird, nicht mehr reguliert und steigt unaufhaltsam an.

Die Ursachen für diese Resistenz können durch dauerhaftes Zuführen von starkt zuckerhaltiger Nahrung sein. Die Bauchspeicheldrüse versucht zwar auf Hochdruck Insulin zu produzieren, gibt jedoch irgendwann auf. Die Funktionstätigkeit der Bauchspeicheldrüse nimmt sogar langfristig ab, wodurch der Blutzuckerwert immer weiter ansteigt.

Folgen von Diabetes mellitus

Während die Symptome von Diabetes verhältnismäßig harmlos sind, sind die Folgeschäden der Erkrankung weitaus schwerwiegender. Es kann unter anderem zu einer Schädigung der Blutgefäße kommen. Vor allem sehr feine Blutgefäße wie bei der Nezthaut der Augen sind die Folge. Auf der Haut äußert sich die Zerstörung der feinen Blutgefäße in einem Gefühl, bei dem die Haut ständig kribbelt, wie wenn Ameisen darüber laufen würden. Natürlich ist auch das Temperaturempfinden gestört, weil die Durchblutung nicht mehr richtig funktioniert und die Folge ist ein kaltes Gefühl vor allem in den Extremitäten. Auch die Nieren werden bei Diabetes überdurchschnittlich viel beansprucht, weshalb es langfristig zu einer Schädigung und sogar Nierenversagen kommen kann.

Weitere mögliche Folgeschäden ist der sogenannte diabetische Fuß bei dem durch die gestörte Durchblutung und geschädigten Nerven Wunden und Geschwüre auftreten können. Oft heilen diese Wunden nicht mehr und es kann sein, dass die Füße amputiert werden müssen um eine Sepsis zu verhindern.

Wie kann medizinischer Hanf positiv Diabetes entgegen wirken?

Seit etwa 2013 ist bekannt, dass Cannabinoide Auswirkungen auf die Stoffwechselvorgängen im Körper haben. Für die Studien und Test wurde medizinischer Hanf verwendet, der aus einer Reihe unterschiedlicher Cannabinoide besteht. Tatsächlich wurde in der Studie im Jahr 2013, der von der University of Nebraska durchgeführt wurde, festgestellt, dass Konsumenten von Cannabis im Vergleich zu anderen Probanden deutlich weniger zu Diabetes neigten. Positiver Nebeneffekt war, dass anscheinend auch die Neigung zu Übergewicht verringert wurde. Dadurch schlossen die Forscher, dass es einen Zusammenhang zwischen den Cannabinoiden und den Prozessen, die für die Verstoffwechslung von Insulin gibt.

Was ist medizinscher Hanf?

Medizinischer Hanf wird von ausgewählten Herstellern angebaut und geerntet. Dazu werden ausgewählte Hanfsorten verwendet, die vor allem auf den Gehalt von bestimmten Cannabinoiden gezüchtet wurden. Alternativ können aus Hanf auch bestimmte Stoffe extrahiert werden – unter anderem THC und CBD – die später wiederum für medizinische Zwecke oder Labortests Probanden verabreicht werden können. Für Diabetes wurde überwiegend ein Hanf mit einem hohen CBD- dafür einen niedrigen THC-Gehalt getestet. Der Vorteil ist, dass das CBD dem Diabetes entgegen wirkt, jedoch durch den zu geringen THC-Gehalt keine berauschende Wirkung spürbar ist. Bei medizinischem Hanf wird der Gehalt der einzelnen Cannabinoide auch exakt geprüft. Die Kandidaten in den Studien erhielten auch eine exakte Menge von CBD.

Quellen für die CBD Recherche

Cannabis als Auslöser für Diabetes?

Als Cannabis zunehmend konsumiert wurde, wurden immer wieder Konsumenten untersucht, um mögliche körperliche Auswirkungen zu dokumentieren. Verdächtig oft trat bei den Konsumenten eine Vorstufe von Diabetes auf, was im Zuge von Tests und Befragungen festgestellt wurde. Lange Zeit bestand daher der Verdacht, dass Cannabinoide sogar eine Erkrankung an Diabetes begünstigen.

Diese Annahme konnte jedoch nie bestätigt werden und durch die aktuelle Forschung wurde sogar eindeutig widerlegt, da die positive Wirkung von CBD bei Diabetes in Studien belegt wurde. Warum genau bei der getesteten Gruppe eine Häufung der Vorstufe von Diabetes aufgetreten ist, konnte nicht geklärt werden. Es wird allerdings vermutet, dass es sich dabei nur um einen Zufall handelt, denn in späteren Studien deutet nichts mehr darauf hin.

In einigen Studien fanden die Forscher sogar heraus, dass der Krankheitsverlauf von manchen Ausprägungen von Diabetes verzögert werden kann. Besonders positiv wirkte sich CBD auf den Verlauf von Typ 1 aus. In Studien wurde eine Kombination zwischen THCV und CBD getestet, wodurch unter anderem die Resistenz gegenüber Insulin reduziert werden konnte. Dies kann sich auch bei Typ 2 positiv auswirken.

Cannabinoide bei Folgeerkrankungen von Diabetes?

Besonders aufschlussreich sind die Studien zur Wirkung von CBD auf Folgeerkrankungen von Diabetes. Viele Folgeerkrankungen werden beispielsweise durch Entzündungen begünstigt oder durch die Störung der Nerven. Hier hat sich bereits abgezeichnet, dass bei beginnenden Folgeerkrankungen eine rechtzeitige Verwendung von CBD sich positiv auswirken kann.

Dazu gehört beispielsweise eine Retinopathie durch Diabetes. Durch bestimmte Immunreaktionen bei Diabetikern werden entzündliche Prozesse begünstigt, die zum Absterben von Zellen in der Netzhaut führen. Nahezu alle Diabetiker sind von diesem Problem betroffen und bisher gab es keine Möglichkeiten dem entgegen zu wirken. Studien mit CBD aus dem Jahr 2006 sind allerdings bereits vielversprechend, dass sie dieser entzündlichen Reaktion entgegen wirken können und den sogenannten oxidativen Stress, der für diese Entzündungen verantwortlich ist, mindern können.

Positive Ergebnisse brachte eine Studie aus dem Jahre 2009, bei der die Störungen der Nerven mit CBD positiv beeinflusst werden konnten. In einer Laborstudie mit Ratten, die an Nervenschäden, die durch Diabetes hervorgerufen wurden litten, führte eine wiederholte Verabreichung von CBD dazu, dass das Schmerzempfinden der Ratten durch die geschädigten Nerven gelindert werden konnte. Überraschenderweise trat nicht nur eine Linderung ein, langfristig konnte sogar eine verhältnismäßig normale Wahrnehmung von Schmerzen wieder hergestellt werden.

CBD gegen Übergewicht?

Bereits 2006 gab es Studien zum Konsum von Cannabis und einer Veränderung des Gewichtes. Damals konnte allerdings nicht bestätigt werden, dass es irgendwelche Auswirkungen auf das Übergewicht gab. Der Grund dafür war, dass nicht direkt untersucht wurde, wie es zum Übergewicht der Probanden kam. Spätere Studien zeigten hingegen, dass Probanden, deren Übergewicht auf übermäßigen Zuckerkonsum zurückzuführen war, auf CBD reagierten. Allerdings lässt CBD nicht die Pfunde purzeln, sondern verhindert maximal, dass die Kalorien als Fett eingelagert werden.


Wirkt Cannabidiol gegen Schlafstörungen? Das sagt die Wissenschaft über Medizinalhanf

Schlafstörungen beeinträchtigen heute den Alltag von immer mehr Menschen. Spätestens wenn Schlafstörungen chronisch werden, sinkt die Lebensqualität ganz erheblich. Dem Körper wird dadurch die Möglichkeit zur Regeneration genommen. Das wirkt sich auf die Psyche aus und kann auch körperliche Krankheitserscheinungen nach sich ziehen. Um nachts wieder schlafen zu können, greifen Menschen zu verschiedenen Mitteln. Zu starken Medikamenten möchte aber nicht jeder gleich greifen. Manche dieser Schlaftabletten haben Nebenwirkungen oder können sogar abhängig machen.

Eine natürliche Alternative besteht in der Nutzung von Cannabidiol (CBD). Das Medizinalhanf soll gegen Schlafstörungen wirken. Im Gegensatz zum Betäubungsmittel THC hat es keine berauschende Wirkung. Aber was sagen Studien über seine Wirkung? Wie erfolgreich ist CBD bei der Bekämpfung von Schlafstörungen und was bewirkt es dabei genau?

Schlafen mit CBD

Schlafstörungen sind weit verbreitet – immer mehr Menschen leiden darunter

Wer nachts nicht einschlafen kann, kommt sich oft ziemlich alleine vor. Dabei steht er oder sie mit diesem Problem keineswegs alleine da. Immer mehr Menschen leiden heute daran. Schätzungen zu Folge beklagt heute jeder dritte unregelmäßige Einschlafstörungen. Bei jedem zehnten Erwachsenen wachsen sich diese zu einer chronischen Störung aus. Spätestens dann lässt sich das Problem mit dem sprichwörtlichen Zählen von Schafen nicht mehr in den Griff bekommen. Um besser einschlafen zu können, müssen die Ursachen der Schlafstörung beseitigt werden. Dabei kann es sich um verschiedene Dinge handeln. Stress im Alltag kann einen nachts wach halten. Aber auch ein Mangel an Bewegung oder falsche Ernährung können den Schlaf beeinträchtigen. Schließlich kann sich eine schlechte Matratze, Licht oder Lärm negativ auf den Schlaf auswirken. Wenn einer dieser Faktoren als Störfaktor identifiziert werden kann, lässt sich dieser aus der Welt räumen. In den meisten Fällen können die Ursachen jedoch nicht so schnell erkannt werden oder es gibt verschiedene, die zusammenwirken. Spätestens wenn sich das Problem häuft, ist Hilfe notwendig.

Das wünschen sich Patienten von einem Mittel gegen Schlafstörungen

Die meisten Menschen wünschen sich dann ein Medikament, dass auf der einen Seite die Ursachen der Störung bekämpft und schnell für einen guten Schlaf sorgt. Auf der anderen Seite soll das Mittel nicht abhängig machen. Einer der Stoffe, über den in diesem Zusammenhang immer wieder öffentlich diskutiert wurde, ist das Medizinalhanf Cannabidiol. Das Produkt stammt von der weiblichen Hanfplanze und lässt sich beispielsweise ganz einfach in der Form von Öl einnehmen. Es ist kein chemisch hergestelltes Medikament, sondern ein natürliches Produkt. Anders als THC wirkt dieser Stoff nicht berauschend, macht also nicht abhängig. Die medizinische Forschung über das Mittel steckt derzeit noch in den Kinderschuhen. Einige wissenschaftliche Studien über die Wirksamkeit des Stoffs gibt es aber bereits.

Diese Vorteile verspricht Cannabidiol:

  • Es bietet ein natürliches Heilmittel, keine chemische Keule
  • CBD hat im Gegensatz zu THC keine berauschende Wirkung
  • Das Hanföl macht Menschen auch nicht abhängig
  • Über seine Wirkung sind zuletzt einige Studien erschienen

Cannabis hat Tradition als Schlafmittel – das wirft Forschungsfragen auf

Die medizinische Entdeckung von Cannabis als Mittel zur Schlafförderung ist keineswegs neu. Bereits im 19. Jahrhundert war ein Schlafmittel mit dem Namen Bromidia in den USA weit verbreitet. Zu dessen Herstellung wurden Extrakte der Cannabispflanze und des Bilsenkrauts mit Chloralhydrat und Kaliumbromid vermischt. Ähnliche Produkte gab es nicht nur in Nordamerika. Auch in Europa wurden diese hergestellt und verwendet. In der praktischen Erfahrung stellte sich heraus, dass vor allem Produkte mit einem hohen Anteil an CBD eine schlaffördernde Wirkung haben können. Das CBD wirkt dabei in verschiedener Hinsicht. Es hat eine hemmende Wirkung, die verschiedene Störfaktoren abdämmt oder blockiert, die eine innere Unruhe erzeugen. Außerdem wirkt es bei manchen Menschen entkrampfend und scheint teilweise auch Schmerzen zu senken. Wie ein Bericht der World Health Organisation (WHO) dem CBD unter anderem attestiert, kann es auch Angstzustände lösen und wirkt antipsychotisch. Damit wäre das Wirkungsspektrum abgesteckt, das dem Mittel heute nicht mehr nur von Herstellern zugeschrieben wird. Das Interesse an Hanfprodukten in der medizinischen Forschung ist zuletzt gewachsen. Die Forscher möchten wissen, ob es sich tatsächlich um ein natürliches Wundermittel gegen Schlafstörungen handelt, wie dies manche Menschen meinen. Entsprechend haben sich auch einige Studien der Wirkung von CBD auf den Schlaf gewidmet. Dabei gibt es viele Forschungsfragen. So muss geklärt werden, wie der Stoff auf den Körper wirkt und inwiefern das einen guten Schlaf begünstigen kann. Da es sehr viele Arten von Schlafstörungen gibt, muss zudem geklärt werden, ob die Einnahme von CBD nur bei bestimmten Arten von Schlafstörungen hilft oder in jedem Fall nützlich ist.

Diese Wirkung konnten medizinische Feldstudien bislang belegen

In einer Studie mit Mäusen konnten durch CBD Rezeptoren im Gehirn angesprochen werden, die eine positive Wirkung auf den Schlaf hatten. Die Studie zeigte, dass sich eine gesteigerte Schlafstabilität ergab. Das ist von großer Bedeutung. Im Schlaf erleben Menschen verschiedene Schlafphasen. Tiefschlafphasen sind für einen erholsamen Schlaf besonders wichtig. Durch mehr Schlafstabilität können Lebewesen diese besser erreichen und gut ausnutzen. Ein erholsamerer Schlaf ist die Folge. In einem anderen Studie wurde herausgefunden, dass CBD den Schlafzyklus von Ratten positiv beeinflusst. Die tägliche Gesamtschlafzeit erhöhte sich nach Einnahme des Mittels signifikant. Zudem gibt es eine Studie mit Schmerzpatienten, deren Schlafgewohnheiten durch CBD sich ebenfalls verbesserten. Auf der medizinischen Ebene konnten damit eine Reihe der versprochenen Wirkungsweisen des Mittels bestätigt werden. Weitere Forschung ist notwendig. Aber bereits aus den Ergebnissen der vorliegenden Studien lassen sich wichtige Rückschlüsse über die Wirkungsweise von CBD als Schlafmittel ziehen.

Die Reduktion von Ängsten scheint eine Stärke von CBD zu sein!

Wie wirkt das CBD im Gehirn nun genau? Auch dazu hat man in der Medizin geforscht. Im Gegensatz zum natürlichen Hormon Melatonin führt CBD nicht dazu, dass Menschen unmittelbar müde werden. Aber es schafft die Voraussetzungen dafür, dass müde Menschen auch wirklich schlafen können. Dies ermöglicht das Mittel dadurch, dass es Barrieren aus dem Weg räumt, die uns daran hindern können, sanft in den Schlaf zu fallen. Wie gezeigt werden konnte, kann CBD eine antipsychotische Wirkung entfalten. Vor allem aber scheint es Ängste abzubauen und den Körper zu entkrampfen. In dieser Wirkung scheint ein wichtiger Schlüssel bei der Förderung von Schlaf zu liegen. Zwar leidet nicht jeder Mensch, der nicht schlafen kann, an Angstzuständen. Doch ein gängiger Effekt von Schlafstörungen, ist dass sich diese selbst verstärken: Wenn die Betroffenen einmal nicht einschlafen können, versuchen sie immer stärker in eine Schlafphase zu kommen. In aller Regel führt dies zum genauen Gegenteil. Dadurch wiederum steigt die Angst, gar keinen Schlaf mehr zu bekommen. Die Wirkung des CBD setzt sorgt in dieser Zwickmühle also für Abhilfe. Sie scheint die Menschen innerlich zu entkrampfen und baut Ängste ab. Mit dieser Wirkung kann das Mittel bei verschiedenen Arten von Schlafstörungen eine wichtige Hilfe leisten. Und doch macht es nicht süchtig. Es schafft die Voraussetzungen dafür, dass der Körper seinen eigenen Stoff nutzen kann, um die Müdigkeit einzuleiten.

Auch das Schmerzempfinden lässt sich mit CBD teilweise abdämpfen

Ein weiteres wichtiges Ergebnis bisheriger Studien ist die Wirkung von CBD auf die körpereigenen Schmerzrezeptoren. In diesem Fall liegen ausführliche Ergebnisse vor. Sowohl bei chronischen Schmerzpatienten wie auch bei Menschen mit vorrübergehenden Schmerzerscheinungen bestätigte sich eine Wirkung des Medizinalhanfs. Das Produkt kann dazu führen, dass die Schmerzen abgemildert werden. Der Kopf konzentriert sich dann nicht mehr so stark auf das Schmerzgefühl und öffnet sich für die Müdigkeit. Damit wird eine weitere mögliche Ursache von Schlafproblemen behandelt. Manche Menschen können aufgrund von Kopfschmerzen nicht einschlafen oder stören sich an einem leichten Schmerzgefühl, das der Körper in einem ruhigen Raum immer deutlicher wahrnimmt. Mit der Einnahme von CBD kann dieses Problem auf milde Weise behandelt werden. Anders als starke Tabletten handelt es sich beispielsweise bei Hanföl um ein natürliches Produkt. Das mag gerade bei Patienten mit Bewusstsein für einen gesunden Lebenswandel auf eine positive Resonanz stoßen.

Durch die Stärkung der Tiefschlafphasen wird ein erholsamer Schlaf erzielt

Anders als dies beispielsweise ein starkes Schlafmedikament tut, versetzt das CBD den Menschen nicht direkt in eine Schlafphase, sondern räumt nur Hindernisse auf dem Weg dorthin zur Seite. Das Mittel stabilisiert dann jedoch die Tiefschlafphasen. Genau darin scheint eine große Stärke von CBD zu liegen. Es sorgt dafür, dass wir möglichst viel von genau der Art von Schlaf bekommen, in der wir uns am besten erholen können. Gerade für Menschen, die nur kurze Tiefschlafphasen haben oder in unregelmäßigen Abständen aus diesen Phasen aufwachen, ist diese Wirkung von Vorteil. Mit dieser Wirkungsweise scheint das CBD die Erholungsqualität des nächtlichen Schlafs steigern zu können. Das ist genau das, was sich die meisten Verbraucher von einem guten Schlafmittel erhoffen. Und abhängig macht das CBD dabei keineswegs. Die vielleicht wichtigsten Ansprüche, die man an ein gutes Schlafmittel haben kann, erfüllt CBD damit. Da es sich um ein sanftes und natürliches Mittel handelt, sollte man sich jedoch keine großen Wunder davon erhoffen. Es kommt auf die regelmäßige Einnahme des Präparats ebenso an wie auf die allmähliche Umstellung der eigenen Lebensweise. Mit dieser lassen sich Schlafstörungen oft am besten aus der Welt räumen.


Das sind 8 besondere Eigenschaften und Vorteile von CBD

Das Interesse am Cannabidiol wächst immer weiter. Doch viele Menschen sind sich nach wie vor unsicher, ob CBD das Richtige für sie ist. Wir wollen dem Wirkstoff aus der Cannabis-Pflanze auf den Grund gehen und listen in diesem Ratgeber die acht besonderen Vorteile und Eigenschaften auf.

Vorweg: Im Gegensatz zu Tetrahydrocannabinol (THC) hat das CBD als weiterer Bestandteil der Cannabis-Pflanze, keine psychoaktive Wirkung. Das bedeutet, dass nach der Einnahme kein Rauschempfinden zu verspüren ist. Stattdessen werden die medizinischen Vorteile des CBD Öls genutzt und zum Beispiel bei der Behandlung von Schmerzen (sowohl chronisch als auch akut) eingesetzt.

Vorteile des CBD Cannabidiols

1. Behandlung von Schmerzen

Das im medizinischen Marihuana enthaltene Cannabidiol kann sich beispielsweise unterstützend auf die Behandlung von chronischen Rückenschmerzen auswirken. Diese Wirkung ist auf die Interaktion von CBD mit dem Immunsystem und diversen Hirnrezeptoren zurückzuführen. Bei dieser Interaktion wird ein schmerzstillender Effekt ausgelöst. Das CBD Öl eignet sich auch zur schmerzlindernden Behandlung bei Kindern und Haustieren. Zusätzlich weist CBD entzündungshemmende Eigenschaften auf, welche dafür sorgen können, dass Entzündungswirkungen in der Muskulatur umgekehrt werden.

Doch nicht nur bei chronischen Schmerzen eignet sich CBD Öl als unterstützendes Nahrungsergänzungsmittel. Auch akut auftretende Schmerzen, wie zum Beispiel Menstruationsbeschwerden können mit dem Wirkstoff gelindert werden. Auch die entzündungshemmenden Eigenschaften wirken dem Schmerz entgegen, welche zusätzlich durch eine muskelrelaxierende Wirkung unterstützt werden. Dadurch entspannen sich die Muskeln und der daraus resultierende Schmerz schwächt ab. Aber auch die mit der Menstruation einhergehenden Symptome können mit CBD Öl behandelt werden. Die Beckenregion weist ebenfalls Cannabinoid-Rezeptoren auf, welche durch die Gabe von CBD Öl aktiviert werden. Beschwerden und Schmerzen können deshalb in allen betroffenen Körperregionen gelindert werden:

  • Gebärmutterhals
  • Eierstöcke
  • Gebärmutter

2. Gut für die Haut

Wenn der Sommer vor der Tür steht, bereiten sich Millionen Menschen darauf vor, die Hitze zu genießen. Doch sobald wir dabei sind, draußen mehr Zeit zu verbringen, sollten wir uns vor Augen führen, dass wir unser größtes Organ, die menschliche Haut, den schädlichen UV-Strahlen der Sonne aussetzen. Die Anzahl der Hautkrebs-Erkrankungen nimmt immer weiter zu, weshalb es besonders wichtig ist, eine angemessene Hautpflege zu betreiben und den Schutz dieser vor ultraviloetter Strahlung zu erhöhen. CBD wird hauptsächlich in Öl-Form (alternativ als Kapseln) konsumiert. Das Öl weist viele besondere Eigenschaften auf und hilft unter anderem dabei, viele weit verbreitete Haut-Erkrankungen unterstützend zu behandeln.

Bei der menschlichen Haut handelt es sich um ein sehr wertvolles Organ, welches nicht nur die Körpertemperatur reguliert, sondern auch den Körper schützt und für das Wohlbefinden sorgt. Damit dieses Organ seine Aufgaben uneingeschränkt erfüllen kann, ist es wichtig dieses angemessen zu pflegen. Eine optimale Funktion resultiert vor allem aus der Bereitstellung der richtigen Nährstoffe. Sobald das CBD Öl auf die Haut aufgetragen wird, können sich die enthaltenen Wirkstoffe mit den Immunzellen der Haut, beziehungsweise dessen Zellrezeptoren anbinden. Außerdem kann sich das Öl unterstützend bei der Behandlung allergischer Reaktionen auswirken.

Manchmal kommt es vor, dass wir unsere Haut harten klimatischen Bedingungen aussetzen müssen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um glühende Hitze oder extreme Kälte handelt. In beiden Fällen bedarf es einer zusätzlichen Pflege. Folgende Einschränkungen der Haut können juckend, schmerzhaft oder einfach nur unangenehm sein:

  • Insektenstiche
  • Akne
  • Sonnenbrand
  • Entzündliche Hautkrankheiten

Nicht selten kommt es dabei vor, dass sich die Menschen dadurch in den Wahnsinn getrieben fühlen. Und so kommt es, dass Betroffene nach einer Lösung für dieses Problem suchen, um die Unannehmlichkeiten auf der Haut zu lindern. Dies hat zur Folge, dass viele Menschen zu bestimmten Medikamenten wie Cremes, Tinkturen oder sogar Tabletten greifen, um sich Abhilfe zu verschaffen. Auch häufige Arztbesuche sind dabei keine Seltenheit. Bringt all dies nicht die gewünschte Linderung, wird der Wunsch nach einer alternativen Behandlung immer größer. Und deshalb nutzen immer mehr Menschen das CBD Öl zur Anwendung auf der Haut.

Besonders beleibt ist das Öl, um der unschönen aber vor allem unangenehmen Akne entgegenzuwirken. Kommt es zu einer Überproduktion von Talg welcher die Haarfolikel unter der Haut verstopft, werden vermehrt Pickel und Mitesser produziert. Die übermäßigen Hautunebenheiten können für den Betroffenen sehr belastend und deprimierend sein, was sich nicht zuletzt auf das Selbstwertgefühl auswirkt. Das CBD Öl hat die besondere Eigenschaft, dass die Überproduktion von Talg umgekehrt werden kann, indem dieses auf die entsprechenden Hautstellen im Gesicht, am Hals, auf dem Dekolleté und auch auf dem Rücken aufgetragen wird. Auch wenn das ziemlich paradox klingen mag, so sorgt die Behandlung mit CBD Öl dafür, dass die Ölproduktion der Haut begrenzt wird und Akne besser kontrolliert werden kann. Diese Wirkung ist darauf zurückzuführen, dass die Talgdrüsen Endocannabinoid-Rezeptoren aufweisen, welche entsprechende Effekte auslösen, sobald diese mit dem Öl in Berührung kommen. Zusätzlich weist das CBD Öl entzündungshemmende Eigenschaften auf, welche bei der Behandlung von Akne ebenfalls hilfreich sein können. Somit kann das Öl letztendlich auch dabei behilflich sein, ein durch Akne beeinflusstes geringes Selbstwertgefühl zu steigern. Es ist jedoch ratsam, vor der Behandlung Rücksprache mit einem Dermatologen zu halten.

3. Nahrungsergänzungsmittel im Sport

Wettkämpfer und Sportler haben die unterschiedlichsten Ambitionen, wenn es um die Einnahme des CBD Öls geht. Die beiden Hauptgründe bestehen darin, das Muskelwachstum anzuregen und die Energieleitung zu erhöhen. Nahrungsergänzungsmittel welche Cannabidiol enthalten, eröffnen sportbewussten Menschen eine Vielzahl an Vorteilen und Möglichkeiten. Und dabei spielt es keine Rolle, ob im Fitnessstudio oder zu Hause trainiert wird, ob es auf das Spielfeld oder in die Sporthalle geht.

Auch im Sport spielen die entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD eine wichtige Rolle. CBD gilt als optimales Supplement vor und nach dem Sport. Es gibt zahlreiche Muskel- und Gelenkentzündungen welche unangenehme Schmerzen auslösen können. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Schmerzmitteln, welche in der Apotheke erhältlich sind, überdeckt das CBD den Schmerz nicht komplett. Auf diese Weise wird der Sportler daran gehindert, seine Grenzen zu überschreiten, um dadurch eventuell noch schlimmere Beschwerden und Verletzungen davonzutragen. CBD sorgt stattdessen dafür, dass der Sportler seine Beweglichkeit behält und dass der häufig auftretende Muskelkater gemildert wird. Zusätzlich wirkt sich CBD unterstützend auf die Regeneration des Körpers aus.

Geht es um die besonderen Eigenschaften von CBD, sind diese ähnlich denen des Tetrahydrocannabinol (THC). Nur mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass THC eine berauschende Wirkung hat und CBD eben nicht. Wer also THC auf herkömmliche Weise konsumiert, muss damit klarkommen, dass der Kopf buchstäblich benebelt ist, sobald ein Joint geraucht wird. Im Sport ist dies jedoch völlig unbrauchbar. Denn jeder Sportler braucht einen klaren Kopf, um sich konzentrieren zu können. CBD Öl ermöglicht es die wertvollen Eigenschaften im Sport zu nutzen, ohne dabei “high” zu werden. Eine Beeinträchtigung durch psychoaktive Substanzen bleibt auf diese Weise aus.

Ebenso wichtig ist es für sportbegeisterte Menschen, dass diese ihren Appetit im Griff haben. CBD Öl weist unter anderem die Eigenschaft auf, den Appetit zu zügeln. Für Sportler, welche sich hohe Ziele gesteckt haben, ist dies ein besonders wichtiger Aspekt. Denn im Sport ist nichts ärgerlicher, als eine Diät zu Verfehlen oder eine Ernährungsform nicht durchhalten zu können. Denn die Weise wie sich ein Sportler ernährt, kann sich unter anderem auf den Ausgang eines Wettbewerbs auswirken. Jeder von uns kennt den kleinen Hunger oder auch den großen Heißhunger, wenn wir im Alltag mit den unterschiedlichsten Leckereien konfrontiert werden. Dieser kann durch die Einnahme von CBD Öl gedämpft werden. Sportler haben damit die Möglichkeit, ihre Kalorienzufuhr besser unter Kontrolle zu halten und sich ausschließlich auf komplexe Kohlenhydrate, wertvolle Fette und ausgesuchte Proteinquellen zu fokussieren. Dies ist vor allem beim Muskelaufbau beziehungsweise im Bodybuilding von großer Bedeutung. CBD Öl wird in den unterschiedlichsten Stärken angeboten, sodass es jedem leicht gemacht wird, die perfekte Einstiegsdosis für ein optimales Training zu wählen.

4. Hilft bei der Krebsbekämpfung

Aus frühen Forschungsstadien sind Erkenntnisse hervorgegangen, dass CBD Antikrebs-Eigenschaften aufweist. Wirft man einen Blick auf diese Erkenntnisse, so soll CBD Öl bei der Bekämpfung von Krebszellen Erfolg gezeigt haben. Dies geht aus einer Studie hervor, welche mit Marihuana-Patienten durchgeführt wurde. Da stellt sich natürlich die Frage, wie genau CBD dafür sorgen kann, Krebs zu bekämpfen. Die Krebszellen im menschlichen Körper weisen ebenfalls Cannabinoidrezeptoren (CB1 und CB2) auf. CBD Öl verbindet sich mit diesen Rezeptoren und führt zu einer erhöhten Ceramidsynthese, welche das Sterben der Krebszellen beschleunigt. Auf diese Weise können Tumore geschrumpft und Krebssymptome gelindert werden. CBD Öl gilt als vielversprechende Behandlungsmethode, da es die Eigenschaft besitzt Entzündungen zu kontrollieren und die Reproduktion der Krebszellen zu bekämpfen. Es wird jedoch grundsätzlich darauf hingewiesen, dass sich Krebspatienten nicht eigenständig mit CBD Öl behandeln, sondern diese Unterstützung im Rahmen der Therapie mit dem behandelnden Arzt zu besprechen.

Das CBD Öl kann außerdem dazu genutzt werden, die Gene im Zusammenhang mit mehreren Erkrankungen zu entlasten. Im Internet ist von immer mehr Menschen zu lesen, die angegeben haben, dass sie ihre Krebserkrankung erfolgreich mit CBD Öl besiegt haben. Die Aussagen der Patienten sie hätten den Krebs erfolgreich mit CBD Öl bekämpft, hat dafür gesorgt, dass die Substanz legalisiert wurde. Darunter auch auch in USA. Es gibt jedoch keine medizinischen Beweise dafür und auch Studienerkenntnisse sind unter Wissenschaftlern umstritten. Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen, dass CBD Öl in Kombination mit einer Chemotherapie oder anderen Krebs-Behandlungen eingesetzt werden kann. Dies sollte jedoch immer mit dem behandelnden Arzt abgesprochen sein.

5. Abhilfe bei Angststörungen

Dem CBD Öl wird nachgesagt, dass es hohe angstlösende Eigenschaften besitzt. Zudem soll CBD keine nachteiligen Nebenwirkungen im Rahmen der Behandlung von Angststörungen aufweisen. Der Wirkstoff optimiert die Übertragung der sogenannten 5-HT1A-Rezeptoren. Diese sind sowohl für die Freisetzung, als auch für die Steuerung von Serotonin verantwortlich. Wird ausreichend Serotonin im Gehirn freigesetzt, können potentielle Depressionen besser gesteuert werden. Eine angemessene Steuerung kann dazu führen, dass die Stimmung verbessert wird. Die Interaktion mit den Cannabinoidrezeptoren sorgt dafür, dass die Freisetzung von Fettsäureamidhydrolase gehemmt wird. Diese ist für den Aufbau von Anandamid und Endocannbinoid verantwortlich. Wird zu viel Anandamid abgebaut, kann unser Körper Depressionen und Angstzustände nicht mehr kontrollieren.

6. Optimiert das Schlafverhalten

Wir alle haben inzwischen verstanden, wie wichtig ein erholsamer Schlaf ist. Schließlich verbringen wir ein Drittel unseres Lebens damit zu schlafen und uns somit auf den nächsten Tag vorzubereiten. Schlaf dient in erster Linie dazu, die Energietanks des Körpers wieder aufzuladen. Aus zahlreichen Studien und Berichten zum Thema Schlaf geht hervor, dass fast jeder Mensch Probleme hat, optimalen Schlaf zu finden. Und dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Einschränkungen in Bezug auf die Schlafdauer, das Einschlafen oder das Durchschlafen handelt. Fast ein Drittel der Bevölkerung beklagt sich über Schwierigkeiten in Bezug auf das eigene Schlafverhalten. Wie bereits erwähnt, interagiert das CBD Öl mit dem gesamten Endocannabinoid-System in unserem Körper. Dieser Einfluss gibt uns die Möglichkeit, unseren Schlaf mit der Einnahme des CBD Öls auf natürliche Weise zu regulieren.

Das Endocannbinoid-System steuert und beeinflusst die unterschiedlichsten Körperfunktionen. Zu dieser Steuerung zählen unter anderem:

  • Die Hromonbildung
  • Die Herzfrequenz
  • Der Blutdruck u.v.m.

Wer nach einem anstrengenden Tag seinen wohlverdienten aber vor allem erholsamen Schlaf sucht, bekommt vom eigenen Körper häufig einen Strich durch die Rechnung gemacht. Gerade nach körperlich belastenden Aktivitäten wie zum Beispiel Sport wird der Körper durch die aufgenommenen Emotionen auch weiterhin mit zahlreichen Informationen versorgt, welche innere Unruhe auslösen können. Die Einnahme von CBD Öl kann dabei behilflich sein, dass diese Funktionen wieder normalisiert werden, um den gewünschten Schlaf zu finden.

7. Hilft beim Abnehmen

Wie wir alle wissen, stellt Übergewicht ein gesundheitliches Risiko dar. Die frühzeitig zu erkennenden Symptome sind eindeutig:

  • Trägheit
  • Gelenkschmerzen
  • Kurzatmigkeit
  • Übermäßige Schweißproduktion
  • Kreuzschmerzen
  • Schlafapnoe

Diese Symptome können den Alltag ungemein beeinträchtigen. Mal abgesehen davon, dass diese unangenehme Auswirkungen haben. Doch richtig gefährlich wird es mit den Begleiterscheinungen und den Langzeitschäden, welche sich in einem schleichenden Prozess über mehrere Jahre aufbauen. Übergewicht begünstigt das Auftreten folgender Beschwerden und Krankheiten:

  • Bluthochdruck
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Arthrose
  • Sexualhormonstörungen
  • Atembeschwerden
  • Bestimmte Krebserkrankungen
  • Diabetes Typ 2
  • Gallenblasenerkrankungen
  • Gicht
  • Koronare Herzkrankheiten
  • Thrombose- und Emboliegefahr
  • Rückenschmerzen

Diese Auflistung ist nicht nur ziemlich lang, sondern auch unschön zu lesen. Deshalb ist es wichtig, dass man frühzeitig ansetzt, um das Körpergewicht zu regulieren und einen Normalzustand zu erreichen. Dabei sind eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung hilfreich. Ergänzend dazu kann aber auch CBD Öl eingesetzt werden, da der Wirkstoff beim Abnehmen hilft.

Wie bereits aufgeführt, kann CBD bei der Behandlung vieler Erkrankungen behilflich sein. Doch gerade zum Thema Abnehmen gewinnt die Substanz immer mehr an Bedeutung. Das Naturheilmittel zügelt den Appetit und sorgt dafür, dass wir den Versuchungen widerstehen, wenn wir im Supermarkt am Schokoladen-Regal vorbeigehen. Das bedeutet, dass weniger Kalorien und Lebensmittelchemie konsumiert werden. Außerdem kurbelt CBD Öl die Fettverbrennung und die Verstoffwechselung an. Es gibt jedoch keine absoluten Werte, welche bei der Gewichtsreduktion empfohlen werden können. Daher macht es Sinn, sich mit den unterschiedlichen Stärken des CBD-Gehalts im Öl auseinanderzusetzen und sich langsam heranzutasten. Auf diese Weise findet man am ehesten die optimale Dosis für den eigenen Körper.

8. CBD: Natürliches Antioxidans

Vermutlich hat jeder von uns schon einmal von den ach so wichtigen Antioxidantien gehört. Und dann stellt sich die Frage, was so viele Menschen dazu ermutigt, zahlreiche Antioxidantien aufzunehmen. Was genau sind eigentlich Antioxidantien und in welcher Weise können diese unserem Körper nützlich sein?

Einfach ausgedrückt handelt es sich dabei um Substanzen, welche den oxidativen Stress hemmen, indem die Oxidation gehemmt wird. Die Oxidation beschreibt den Prozess, bei welchem durch bestimmte Körperreaktionen so einiges an Abfall entsteht. Bei diesem Prozess werden auch die im Zusammenhang immer wieder erwähnten freien Radikale gebildet. Unser Körper ist in der Lage einige Antioxidantien wie zum Beispiel CoQ10 und Glutathion selbst herzustellen. Doch diese stehen dem Körper nicht immer in ausreichender Menge zur Verfügung, um die Entstehung der freien Radikale zu hemmen. Das betrifft vor allem Menschen im zunehmenden Alter. Denn dann nimmt auch der oxidative Stress deutlich zu. Deshalb ist es für unsere Gesundheit und auch für unser Wohlbefinden wichtig, dass wir ausreichend Antioxidantien aus körperfremden Quellen aufnehmen.

Freie Radikale sind deshalb so gefährlich für unseren Körper, da diese die Elektronen anderer Proteine stehlen. Und nicht selten kann es vorkommen, dass die DNA durch freie Radikale beschädigt wird. In dem Moment, wo die freien Radikale Elektronen stehlen, werden die betroffenen Zellen destabilisiert. Und dies führt dass weitere Zellen destabilisiert werden, welche von den bereits zerstörten Zellen “getragen” wurden. Einfach formuliert: Dabei entsteht ein Welleneffekt, welcher Chaos im gesamten Körper anrichtet. Doch im Grunde genommen, ist oxidativer Stress nichts Schlechtes, da dieser Prozess für die Vernichtung fehlerhafter Zellen verantwortlich ist, um dadurch den restlichen Körper zu schützen. Zum Problem wird dieser Prozess erst dann, wenn er übertrieben auftritt. Zum Beispiel dann, wenn sich die freien Radikale wie zum Beispiel UV-Strahlung oder Smog um den Körper herumbewegen, um dort Sauerstoff zu stehlen und Zellen zu zerstören. CBD Öl kann dabei behilflich sein, die freien Radikale abzuwehren und den oxidativen Stress zu regulieren. Dazu ist es in der Regel ausreichend, morgens einen Teelöffel des Öls zu konsumieren. Grundsätzlich sollte man sich jedoch immer an die Verzehrsempfehlung des Herstellers halten. Diese ist meistens auf der Flasche selbst oder auf der Umverpackung zu finden.

Fazit – CBD Öl gilt als kleines Wundermittel

Glaubt man den zahlreichen positiven Berichten von Menschen, die im Netz fleißig berichten und darauf schwören, dass sie mit CBD Öl die unterschiedlichsten Krankheiten geheilt haben, könnte man CBD als kleines Wundermittel bezeichnen. Ob und wie sich das Öl auf den Körper auswirkt, muss wohl jeder selbst in Erfahrung bringen. Erstrecht im Hinblick auf die unterschiedlichen Stärken, welche die Öle aufweisen. Eine Behandlung sollte jedoch nicht in Eigenregie durchgeführt werden. Es ist immer besser, den behandelnden Arzt auf die Möglichkeit der alternativen Behandlung mit CBD Öl anzusprechen.